Justizzentrum Potsdam
Im Justizzentrum in Potsdam sitzt auch die Staatsanwaltschaft. dpa

Knochenfund: Das Potsdamer Skelett wurde identifiziert

Stichwort: Kriminalität

Nach einem Knochenfund bei Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark) haben Gerichtsmediziner die Skelettteile einem Vermisstenfall zugeordnet. Bei der Toten handelt es sich um eine bereits 2011 als vermisst gemeldete Berlinerin.

Die Staatsanwaltschaft Potsdam bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der «Märkischen Allgemeinen» (online). Es gebe keine Anhaltspunkte auf Fremdeinwirken, sagte Christoph Lange, ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Alles deute auf einen Suizid hin.

Vermutlich Suizid

Die Polizei habe nach deren Verschwinden die damals 40-Jährige gesucht, aber lediglich deren Auto in Treuenbrietzen gefunden. Die Identität wurde mit Hilfe eines DNA-Abgleichs mit Vermisstenfällen im ganzen Bundesgebiet ermittelt. Es gebe direkte Hinweise, die auf einen Suizid schließen lassen, hieß es. Die Ermittlungen seien aber noch nicht vollständig abgeschlossen.

Eine Pilzsammlerin hatte im Oktober in einem Waldgebiet bei Treuenbrietzen Knochenteile der Frau gefunden.

Letzte Änderung: Freitag, 16. Dezember 2016 16:03 Uhr
Quelle: dpa/cle

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