Warnstreik des Bodenpersonals
Mitarbeiter des Bodenpersonals demonstrieren am Flughafen Schönefeld. dpa

Tarifrunde für Flughafen-Bodenpersonal ohne Ergebnis

Stichworte: Verkehr Arbeit Protest & Demos

Bei den Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal an den Berliner Flughäfen gibt es auch nach der vierten Runde kein Ergebnis.

Die Verhandlungspartner wollen sich am 17. Februar erneut treffen, wie die Arbeitgeber am Freitag mitteilten. Im seit Monaten laufenden Tarifkonflikt geht es um bessere Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten. Zum Bodenservice an den Flughäfen zählen zum Beispiel Check-in und Gepäckabfertigung, aber auch das Einwinken und Betanken der Maschinen.

Die Gewerkschaft Verdi fordert einen Euro mehr pro Stunde und ein verbessertes Tarifsystem. Begründet wird das unter anderem mit steigender Arbeitsbelastung durch mehr Passagiere. Die Arbeitgeber boten nach eigenen Angaben am Freitag die schrittweise Erhöhung der Löhne in allen Entgeltgruppen an - allerdings bei einer Laufzeit von vier Jahren. Die Gewerkschaft zeigte sich enttäuscht. Die Arbeitgeber müssten damit rechnen, dass das niedrige Angebot den Konflikt weiter eskalieren lasse.

Erst am Mittwoch hatte ein Warnstreik der Beschäftigten den Flugverkehr in Tegel und Schönefeld über Stunden nahezu zum Erliegen gebracht. 115 Flüge mussten in Tegel gestrichen werden, 22 in Schönefeld. Es gab zahlreiche Verspätungen.

Letzte Änderung: Mittwoch, 15. Februar 2017 10:28 Uhr
Quelle: dpa

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