Moschee-Verein "Fussilet 33"
Der Hauseingang zu den Räumen des Moschee-Vereins «Fussilet 33». Foto: Rainer Jensen/Archiv dpa

Sender: Fussilet-Moschee schon vor Verbot geschlossen

Stichworte: Terror Extremismus Religion

Die vom Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri besuchte Fussilet-Moschee im Stadtteil Moabit ist nach Recherchen des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb) geschlossen.

Der Hauseigentümer und der Moscheeverein hätten sich auf ein Ende des Mietverhältnisses geeinigt, berichtete die rbb-Abendschau. Möbel und Gebetsteppiche sollen bereits abtransportiert worden sein.

Die Sicherheitsbehörden hielten die Moschee für einen Treffpunkt gewaltbereiter Islamisten. Die Berliner Innenverwaltung hatte nach dem Anschlag des Tunesiers Amri auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche bekanntgegeben, sie arbeite an einer Verbotsverfügung gegen den Moschee-Verein «Fussilet 33». Amri hatte die Moschee mehrfach besucht, zuletzt kurz vor dem Anschlag, bei dem zwölf Menschen umkamen und Dutzende teils schwer verletzt wurden.

Letzte Änderung: Dienstag, 21. Februar 2017 14:25 Uhr
Quelle: dpa

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