Bau eines Eigenheims
Bevor sie mit dem Bau beginnen, sollten Bauherren überprüfen, ob sie ihr Vorhaben vollständig umsetzen dürfen. dpa

Hausbau: Behörden müssen Baupläne vor Grundstückskauf genehmigen

Wer sein geplantes Bauvorhaben auch umsetzen will, muss sich zunächst an die Behörden wenden. Für Bauherren kann es sonst ein böses Erwachen geben.

Grundstücke sind begehrt. Bevor Bauherren aber einen Kaufvertrag unterschreiben, sollten sie sicher sein, dass sie ihre Baupläne auf der unbebauten Fläche auch umsetzen können.

Wer entscheidet, wie das Grundstück bebaut werden darf?

Der Notar prüft und beurkundet den Kaufvertrag eines Grundstücks - er ist jedoch nicht zu Nachforschungen verpflichtet, ob etwa der Bauherr sein Vorhaben auf dem Grundstück auch wie gewünscht durchführen kann. Das hängt letztlich von der Zustimmung der Behörden und den baurechtlichen Bestimmungen ab, informiert der Verband Privater Bauherrn (VPB).

Warnung vor aktuellem Verkaufsmodell

Der VPB warnt in diesem Zusammenhang aktuell vor einem ausgeklügelten Verkaufsmodell. Dabei schließt der Bauherr drei einzelne Verträge ab - einen Kaufvertrag mit dem Besitzer und einen Vertrag mit dem Grundstücksvermittler, der auch gleich eine passende Baufirma kennt. Im Vertrag mit der Baufirma steht dann jedoch, dass der Bauherr dafür sorgen muss, dass das geplante Haus auf dem Grundstück gebaut werden kann und darf.

Behörden können Bauvorhaben platzen lassen

Stimmen die Behörden den Plänen nicht zu, kann das gesamte Bauvorhaben platzen. Für den Bauherrn wird es dann schwierig und teuer, die Verträge wieder zu kündigen.

Quelle: dpa
(Bilder: Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de; promo; dpa; www.b2b-deutschland.de)