Frau trägt Parfüm auf
Parfüm trägt zum Wohlgeruch bei, kann aber auch penetrant wirken. Deswegen kommt es auf die Dosierung an. dpa

Parfüm richtig auftragen: Zarter Duft statt Nebelwolke

Viele Parfüm-Liebhaber übertreiben und erzeugen eher das Gegenteil von dem, was sie erreichen wollen. Entscheidend ist die richtige Dosis - und die Frequenz.

Beim Auftragen von Parfüm kommt es auf die richtige Dosierung an. Denn wer zu viel davon verwendet, läuft Gefahr, dass er sich mit einer penetrant duftenden Nebelwolke umgibt.

Parfüm nicht zu häufig nachsprühen

«Nicht zu häufig nachsprühen, damit der Geruch andere nicht erschlägt», empfiehlt Elmar Keldenich vom Bundesverband Parfümerien. Die Nase gewöhnt sich schnell an Gerüche. «Schon nach kurzer Zeit riecht man das eigene Parfüm nicht mehr - die Umgebung jedoch schon», erklärt Keldenich.

Eigenes Gehirn blendet Duft aus

Es sei ein Trugschluss, dass man nachsprühen müsse, wenn man sein Parfüm selbst nicht mehr wahrnimmt. «Das Gehirn blendet den Geruch aus», sagt der Experte. Daher ist es besser, wenn nur ein zarter Duft in der Luft liegt - das mache dann neugierig.

Parfüm richtig auftragen

Parfüm wird an Stellen aufgetragen, an denen die Blutgefäße besonders dicht unter der Haut liegen. Dazu gehören Handgelenke, Schläfen, Hals, Ohrläppchen und Kniekehle. Da diese Bereiche wärmer sind als andere, kann sich der Duft dort besser entfalten. Parfümflakons mit Zerstäuber 15 bis 20 Zentimetern vom Körper entfernt halten und sprühen. Alternativ eine kleine Menge Parfüm mit den Fingern auf die gewünschte Körperstelle tupfen und trocknen lassen.

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Quelle: dpa/Berlin.de
(Bilder: dpa; www.enrico-verworner.de; Felix ClubRestaurant; Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks)