Emanuel Pallua
Emanuel Pallua - Gründer von Foodora foodora

foodora-Gründer Emanuel Pallua

Emanuel Pallua will mit foodora das Restaurant nach Hause bringen. Wir haben ihn getroffen.

Berlin gilt auch als StartUp-Hauptstadt – Was glauben Sie warum so viele Gründer nach Berlin kommen?

Viele andere Start Ups machen natürlich den Austausch leichter. Viele Leute arbeiten bereits in einem Start Up und entschließen sich dann selbst zu gründen, sind dann durch die vielen Start Ups in Berlin natürlich schon vor Ort. Sehr international, viele Möglichkeiten gute Leute zu rekrutieren und Leute aus dem Ausland von Berlin zu überzeugen. Jeder möchte aktuell in Berlin sein.

Inwieweit beeinflusst die Atmosphäre der Stadt Ihre Arbeit hier?

Besonders mit einem Start Up im Restaurant-Bereich ist Berlin der perfekte Ort um zu Arbeiten. Jede Woche machen neue Restaurants auf, neue Konzepte werden probiert, Essensrichtungen finden hier einen Markt, der in anderen Städten vielleicht noch nicht da ist. Durch die vielen anderen Start Ups ist die ganze Stadt in einem Gründungsrausch was natürlich sehr inspirierend ist und die Arbeit so abwechslungsreicher macht. Durch die vielen Freizeitmöglichkeiten lassen sich aber auch super Möglichkeiten um Zeit neben der Arbeit zu verbringen.

Ihr persönlicher Lieblingshotspot in der Stadt? Wo halten Sie sich gern auf?

Einer meiner Lieblingsspots und gleichzeitiger Tipp für eine kurze Auszeit vom Großstadtleben ist der Weinbergspark in Mitte.

Können Sie die Idee, die hinter foodora steht, in drei Sätzen beschreiben?

Foodora ermöglicht es Kunden bei ihren Lieblingsrestaurants Essen nach Hause oder ins Büro zu bestellen. Wir sind eine Onlineplattform und übernehmen die komplette Logistik für die Restaurants. Für unsere Logistik setzen wir zum Großteil auf Fahrräder, da wir auf möglichst kurze Strecken und schnelle Lieferungen setzen.

Wie groß ist Ihr Team?

In Berlin sind wir ca. 200 Leute, weltweit knapp 1000 (ohne Fahrer).

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus?

Jeder Tag ist sehr unterschiedlich, oft reise ich um mich mit den Teams in unseren Städten auszutauschen. In Berlin machen wir uns viele Gedanken, wie wir unseren Service ständig für unsere Restaurants und Kunden besser machen können, damit er sich möglichst problemfrei und nahtlos in den Alltag integriert. Dafür sind natürlich einige Meetings nötig, aber genauso probiere ich auch möglichst oft selbst auf dem Fahrrad Essen auszuliefern.

Womit verdient foodora sein Geld?

Das Restaurant zahlt eine Gebühr für den Service und der Kunde zahlt eine kleine Liefergebühr.

Wie sind Sie auf die Idee zu foodora gekommen?

Wir sind große Essens- und Restaurantfans, haben aber selbst sehr selten Essen bestellt, da wir mit der Qualität der Speisen und des Services nicht zufrieden waren, das wollten wir mit Fodoora ändern!

Wenn Sie jungen Gründerinnen und Gründern einen Tipp geben könnten, welcher wäre das?

Hauptsache loslegen! Eine grundlegende Idee reicht schon, durch viele Gespräche mit potentiellen Kunden wird daraus schnell ein gutes Produkt. Man sollte sich selbst fürs nichts zu schade sein und den aktuellen Stand ständig hinterfragen.

Was ist neben Ihrer Idee das nächste große Dinge im Internet?

Ich schaue mir alle Themen im Bereich Künstliche Intelligenz und Automatisierung sehr interessiert an und bin gespannt, was uns die nächsten Jahre da erwartet!

Letzte Änderung: Sonntag, 23. Oktober 2016 18:57 Uhr
(Bilder: dpa; Enrico Verworner/ www.enrico-verworner.de ; Dash - Fotolia.com)