Falko Liecke
Falko Liecke (CDU), Neuköllns Stadtrat für Jugend und Gesundheit. Foto: Soeren Stache/Archiv dpa

Drogenkonsum am S-Bahnhof Neukölln soll eingedämmt werden

Stichworte: Drogen Kriminalität

Der S-Bahnhof Neukölln gilt als ein Hotspot der Berliner Drogenszene. Mehr oder weniger offen werden hier Drogen gehandelt und konsumiert, benutzte Spritzen liegen herum. Nun weitet das Bezirksamt Neukölln seine Straßensozialarbeit aus, um dieses Problem zu bekämpfen. «Es kann nicht sein, dass Eltern Angst haben, ihre Kinder alleine zur Schule zu schicken», sagte der stellvertretende Bezirksbürgermeister und Gesundheitsstadtrat Falko Liecke (CDU) am Montag.

Streetworker der Initiative Fixpunkt sollen ab 1. März intensiver mit Drogenkonsumenten ins Gespräch treten, sie zudem an Beratungsstellen der Suchthilfe vermitteln. Dabei werden auch Dolmetscher eingesetzt, denn es handelt sich «überwiegend um Menschen aus dem osteuropäischen Raum», wie das Bezirksamt Neukölln mitteilt. Weil seit Mitte 2016 vermehrt Beschwerden der Anwohner eingehen, sollen diese aufgeklärt werden, wie am besten mit Drogenkonsumenten umzugehen ist und an wen sie sich bei Problemen wenden können.

Letzte Änderung: Montag, 20. Februar 2017 16:27 Uhr
Quelle: dpa

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