Warndreieck mit der Aufschrift «Unfall»
Ein Warndreieck mit der Aufschrift «Unfall» steht auf einer Straße. Foto: Patrick Seeger/Archiv dpa

Etwas mehr Unfälle auf Berlins Straßen

Stichwort: Verkehr

Mehr Einwohner und mehr Autos führen auch zu mehr Unfällen auf den Straßen. Das kann man an der Entwicklung in Berlin erkennen.

Berlin (dpa/bb) - Die Zahl der Verkehrsunfälle in Berlin ist in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres leicht gestiegen. Von Januar bis November 2016 registrierte die Polizei 128 663 Unfälle (plus 2,1 Prozent). Im Vorjahreszeitraum waren es rund 126 000 Unfälle. Das geht aus Antworten der Senatsinnenverwaltung auf jeweilige Anfragen der CDU und der Grünen hervor. Die Zahlen für 2016 sind aber noch nicht endgültig.

Schon von 2014 auf 2015 waren die Unfallzahlen leicht von rund 132 700 auf 137 700 gestiegen. Diese Entwicklung hängt auch mit der zunehmenden Einwohnerzahl Berlins und dem dichteren Straßenverkehr zusammen.

Am meisten Unfälle gab es von Januar bis November 2016 in den Innenstadtbezirken Charlottenburg-Wilmersdorf (17 780) und Mitte (17 662). Am wenigsten in Marzahn-Hellersdorf (5775). Bei 13 493 Unfällen wurde mindestens ein Mensch verletzt.

Gestiegen ist auch die Zahl der Fälle von Fahrerflucht. In den ersten elf Monaten 2016 kamen 29 331 Fälle zusammen. Bei knapp 23 Prozent aller Unfälle blieb der Fahrer also nicht am Unfallort, sondern floh unerlaubt. Aufgeklärt wurden davon rund 13 000 Fälle.

Im gesamten Vorjahr 2015 gab es rund 30 969 Fahrerfluchten - was etwa dem gleichen Prozentanteil entsprach.

Die Polizei registrierte 2016 (Januar bis November) auch eine ganze Anzahl von weiteren Straftaten im Verkehr: 6976 Fälle von Fahrens ohne Führerschein, 4206 mal wurden Fahrer mit Autos ohne Haftpflichtversicherung erwischt und in 1602 Fällen waren Fahrer betrunken.

Letzte Änderung: Montag, 20. Februar 2017 10:04 Uhr
Quelle: dpa

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