Roland Jahn
Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv dpa

Jahn sieht Nachholbedarf bei Rehabilitierung von SED-Opfern

Stichwort: Geschichte & Gedenken

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, fordert mehr Gerechtigkeit für Opfer der SED-Diktatur in der DDR. «Da gibt es noch viel zu tun», sagte Jahn am Mittwoch in Berlin. «Wir brauchen bessere Bedingungen für die Anerkennung von Haftfolgeschäden. Wir brauchen Rentengerechtigkeit für Republikflüchtige, Ausgereiste und freigekaufte Häftlinge.» Zudem müsse die Frist für Anträge zur Rehabilitierung von politisch Verfolgten aufgehoben werden. Bislang endet sie 2019. Jahn äußerte sich anlässlich eines am Abend geplanten Festakts zum 25-jährigen Bestehen der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG).

Letzte Änderung: Mittwoch, 15. Februar 2017 13:36 Uhr
Quelle: dpa

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