SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz in Berlin im Willy-Brandt-Haus. Foto: Maurizio Gambarini dpa

«Schulz-Effekt»: SPD jetzt mit mehr als 18 000 Mitgliedern

Stichwort: Politik

Dank «Schulz-Effekt» hat die SPD in Berlin eine Art Schallmauer durchbrochen: Erstmals seit rund 14 Jahren zählt die Partei in der Hauptstadt wieder mehr als 18 000 Mitglieder, wie Sprecherin Marisa Strobel am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

«Seit Jahresbeginn hatten wir rund 900 Eintritte, den Großteil seit dem 24. Januar.» An dem Tag hatte das SPD-Präsidium den früheren EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als Kanzlerkandidaten und Nachfolger von Sigmar Gabriel an der Spitze der Partei nominiert.

An vergleichbare Eintrittszahlen könne sich bei der SPD keiner erinnern, sagte Strobel. Besonders erfreulich sei, dass rund die Hälfte der Neumitglieder junge Leute seien. Die SPD ist mitgliederstärkste Partei in Berlin vor der CDU, die zuletzt rund 12 200 Mitglieder hatte. Ein Parteibuch der Linken besaßen zum Jahreswechsel 7500 Berliner, eines der Grünen gut 5700. Die FDP zählte mehr als 2600 Mitglieder, die AfD knapp 1200.

Letzte Änderung: Mittwoch, 15. Februar 2017 09:43 Uhr
Quelle: dpa

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