Eine Pferdekutsche vor dem Brandenburger Tor
Eine Pferdekutsche steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin. dpa

R2G Koalition: Keine Kutschen mehr - Zirkusse unter strenger Beobachtung

Stichworte: Tiere Politik

Das geht aus dem Tierschutz-Teil des Entwurfes für den Koalitionsvertrag hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Das geht aus dem Tierschutz-Teil des Entwurfes für den Koalitionsvertrag hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach wollen SPD, Linke und Grüne auch den gewerblichen Handel mit exotischen Tieren auf Tierbörsen reduzieren. Zirkusse sollen nur noch dann auf öffentlichen Flächen in der Hauptstadt gastieren dürfen, wenn sie ihre Tiere artgerecht halten.

Rot-Rot-Grün will zudem Tierversuche «auf das absolut notwendige Maß reduzieren» und verstärkt alternative Ansätze fördern. «Gemeinsam mit den Universitäten will die Koalition Berlin zur Forschungshauptstadt für Ersatzmethoden machen», heiß es in dem Papier. Um den Tierschutz zu verbessern, ist auch ein Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen geplant. Das Amt des Tierschutzbeauftragten des Landes wird künftig eine hauptamtliche Tätigkeit sein.

Die Parteien wollen in Berlin die bundesweit erste rot-rot-grüne Koalition unter SPD-Führung bilden. Am Montag gehen die Verhandlungen in die entscheidende Phase, bis Mittwoch soll der Vertrag stehen.

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Letzte Änderung: Mittwoch, 16. November 2016 18:15 Uhr
Quelle: dpa

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