FlicFlac
Motorradfahrer fahren durch den «Globe of Speed». dpa

Zirkus FlicFlac gastiert in Berlin: 120 Minuten Action pur

Stichworte: Freizeit Kultur

Mit der Jubiläumsshow „Höchststrafe“ lädt der Zirkus seit Oktober die Zuschauer in das Zelt am Bahnhof Zoo ein. Wer Nervenkitzel, Romantik und Livemusik an einem Abend erleben möchte, der ist bei FlicFlac genau richtig.

Die Show beginnt, die “Gefängnisinsassen“ betreten die Bühne, gehen über das Parkett. Bilder, wie zu der Ausgangszeit auf einem Gefängnishof. Im Hintergrund stapeln sich die Knastzellen. Auf der obersten Ebene ist die Band eingelagert, die die gesamte Show mit rockigen Beats begleitet.

"Todesrad" lässt Zuschauer erstarren

Es folgt der erste Act, das Todesrad. Es besteht aus zwei Tretmühlen, den Laufrädern, die in der Mitte durch einen Träger verbunden sind. In und auf den Tretmühlen laufen jeweils Artisten, während sich das ganze Rad immer schneller dreht und auch überschlägt. Ob Saltos oder Seilspringen, das Publikum schreit vor Angst auf, wenn die Artisten in schwindelerregender Höhe ihre Performance darbieten.

So geht es weiter. Kür am Luftring, Hand-in-Hand–Akrobatik und Übungen auf dem Schwungtrapez: die Anspannung unter den Zuschauer ist zu spüren. Immer wieder ist ein erleichtertes: "Ohhhhhh!" oder "Bravoooo!" zu hören, wenn der Akrobat wieder sicher am Boden ist.

Beeindruckend, was für ein Vertrauen die Artisten untereinander haben. Ohne dies wäre die ganze Show nicht möglich. Zwischen actionreichen Stunts ist für den Zuschauer aber auch Zeit, die Vorstellung entspannt zu genießen: sei es beim Jonglieren oder der Zirkuseinlage. Hier haben Alle, ob Jung oder Alt, jede Menge Grund zum Lachen. Die Liveband beeindruckt nebenbei mit den eigens auf die Stunts zugeschnittenen Texten.

Neun Motorräder in einer Kugel: Wahnsinn

Zum Schluss erwartet die Zuschauer der Höhepunkt, der „Globe of Speed“. Bis zu neun Motorräder fahren gleichzeitig durch eine stählerne Kugel. Eine unfassbare Konzentrationsaufgabe gepaart mit einer großen Portion Wahnsinn. Es geht alles gut. Die Zuschauer feiern die Akrobaten. Wer die Artisten hautnah erleben möchte, hat dazu nach der Show die Gelegenheit. Am Ausgang stehen sie für Erinnerungsbilder bereit.

Ein Entertainment-Programm mit vielen Facetten: ob Romantik, Comedy oder Adrenalin pur. Bis zum 19. Februar habt ihr noch die Chance, euch selbst ein Bild vom Spektakel zu machen.

Quelle: Dennis Schwarz / FlicFlac