Constantin Braun
Constantin Braun. Foto: Tobias Hase/Archiv dpa

Böser Rückfall schockt Eisbären: Hoffnung durch Heimspiele

Stichwort: Sport

Es war ein Rückfall, der den Optimismus auf eine Minimum reuziert, die Eisbären Berlin könnten diese Saison doch noch zu einem guten Ende führen.

Mit der Personalsituation lässt sich die deprimierende 1:7-Niederlage in Wolfsburg nicht erklären. Immerhin konnten die Berliner am Sonntag vier volle Angriffsreihen aufbieten, während die Gastgeber mit elf Stürmern auskommen mussten. Auch mit den beiden Neuzugängen Charles Linglet und Louis-Marc Aubry sowie den nach langen Verletzungspausen zurückgekehrten Darin Olver und Jonas Müller offenbarten die Berliner in allen Mannschaftsteilen alte Schwächen. «Aus diesem Spiel können wir gar nichts mitnehmen», sagte Verteidiger Constantin Braun.

Durchaus vorhandene Torchancen wurden halbherzig vergeben, so gelang den Berlinern wie schon in den drei Spielen zuvor nur ein Treffer. Außerdem wirkte die Abwehr, die Trainer Uwe Krupp vor dem Spiel noch gelobt hatte, immer wieder unsortiert. Sowohl in Unterzahl als auch in Überzahl haben die Berliner die schlechteste Bilanz in der gesamten Deutschen Eishockey-Liga. Auf fremden Eis verlor das Team von Trainer Uwe Krupp jetzt schon zehnmal nacheinander. In der Arena am Ostbahnhof reichten durchschnittliche Leistungen zu knappen Heimsiegen gegen schwache Düsseldorfer und Schwenninger.

Nun haben die Eisbären fast eine Woche Zeit, um sich auf das schwere Auswärtsspiel in Köln am Sonntag vorzubereiten. Ein wenig Hoffnung für das Saisonfinale weckt die Tatsache, dass sie danach drei ihrer vier verbliebenen Hauptrundenspiele zuhause bestreiten dürfen.

Letzte Änderung: Montag, 6. Februar 2017 14:22 Uhr
Quelle: dpa

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