Maik Walpurgis
Ingolstadt freut sich auf Hertha. Foto: Armin Weigel/Archiv dpa

Ingolstadt freut sich auf Hertha

Stichworte: Hertha BSC Sport

Nach dem Erfolg gegen den HSV glaubt der FC Ingolstadt noch ein bisschen mehr an sich. Bei der schwierigen Auswärtsaufgabe bei den schwächelnden Berlinern wollen die Oberbayern «sehr hart und intensiv» um die Punkte kämpfen. Ein Turnierteilnehmer ist zurück.

Ingolstadt (dpa) - Nach dem wichtigen Impuls im Existenzkampf der Fußball-Bundesliga blickt der FC Ingolstadt auch der großen Herausforderung bei Hertha BSC voller Zuversicht entgegen. «Wir fahren nicht nach Berlin, um dort Punkte abzuliefern. Wir werden sehr gut vorbereitet nach Berlin fahren, werden sehr hart und intensiv um diese Punkte kämpfen», sagte Trainer Maik Walpurgis vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr) in der Hauptstadt.

Der fast schon überlebenswichtige Sieg vor einer Woche gegen den Hamburger SV hat die Stimmung bei den Oberbayern, die durch das 3:1 auf den Relegationsrang vorgerückt waren, weiter gehoben. Walpurgis berichtete von «sehr positiven» Trainingstagen. «Gerade nach dem Erfolg am letzten Wochenende merkt man der Mannschaft an, dass sie mit großer Begeisterung spielt, dass sie mit ganz viel Konzentration nach wie vor ins Training geht», sagte Walpurgis.

Ingolstadt kann im Olympiastadion erstmals seit Ende September die letzten drei Plätze verlassen. «Gegen Leipzig und Leverkusen haben wir endlich gezeigt, dass wir gegen Topclubs nicht nur mithalten, sondern sie auch schlagen können», sagte der gegen Hamburg herausragende Mittelfeldakteur Pascal Groß.

«Wenn wir aber unsere jetzige Leistung konstant abrufen können, dann wird es für jede Mannschaft unangenehm gegen uns. Wir zeigen, dass wir nichts mehr herschenken und das auch 90 Minuten oder länger», sagte Groß. Erstmal aber müssen die Oberbayern wieder auswärts ran - und das bei einer Mannschaft aus der Kategorie Angstgegner.

Ingolstadt hat noch keines von sieben Pflichtspielen in erster und zweiter Liga gegen Hertha BSC gewonnen. Dass die schwächelnden Berliner mit zwei Niederlagen nach der Winterpause gestartet sind, könnte dem FCI in die Karten spielen. «Man nimmt das schon wahr, dass Hertha nicht so gestartet ist, wie man sich das vorgestellt hat», sagte Walpurgis.

Stürmer Moritz Hartmann fällt wegen einer Oberschenkel-Blesur weiter aus. Der Einsatz von Offensivspieler Mathew Leckie (Prellung) ist fraglich. Dafür kann Walpurgis mit Innenverteidiger Marcel Tisserand planen, der vom Afrika-Cup zurück ist.

Letzte Änderung: Freitag, 3. Februar 2017 14:33 Uhr
Quelle: dpa

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