HappyHostel
Kunstvoll bemalt ist am 24.08.2016 in Berlin das Hotel «Happy Go Lucky» am Stuttgarter Platz. Dem Bezirk ist der Schriftzug unter dem Dach «Happy go lucky hearts» ein Dorn im Auge. Nach Aussage der Verwaltung sei das eine nicht genehmigte Werbung, die beseitigt werden müsse. dpa

«Happy Go Lucky» bekommt Ärger in Charlottenburg

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Smileys, Herzen und ein stilisierter Schriftzug mit dem Namen des Hostels auf der Fassade - das ist dem Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf zu viel. Die Verzierung des Hostels am Stuttgarter Platz stammt von dem irischen Künstler Dom Brown.

Der Stil der Fassade orientiert sich - wie auch Kunstwerke im Hostelinneren - am «Burning Man»-Festival in den USA. Bezirksstadtrat Marc Schulte (SPD) sieht in dem Schriftzug keine Kunst, sondern illegale Werbung für die Unterkunft.

«Häuserfassaden sind aber keine öffentlichen Werbeflächen», sagte Schulte am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Zudem kritisierte er, dass der Inhaber sein Vorhaben nicht vorher mit dem Bezirk abgesprochen habe. Dem Hostel wurde daher eine Anordnung zugestellt, den Schriftzug zu entfernen. Dagegen legte der Besitzer Widerspruch ein. Der Schriftzug sei keine Reklame, sondern Teil eines Kunstwerkes, sagte Hostel-Sprecherin Marleen Eichmann. Als solches sieht der Besitzer die Bemalung durch das Urheberrecht geschützt.

Letzte Änderung: Mittwoch, 24. August 2016 14:51 Uhr
Quelle: dpa

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