Herbst 2014
Symbolbild: Ein junger Mann fährt im Schlossgarten Charlottenburg in Berlin mit dem Fahrrad durch eine laubbedeckte Allee. dpa

Neues Wohnmodell in Charlottenburg: Werkbund Berlin plant innovatives Stadtquartier an der Spree

Stichworte: Immobilien & Wohnen Stadtentwicklung

Der Werkbund Berlin, ein traditionsreicher Zusammenschluss von Künstlern, Architekten und Unternehmern, plant ein neues Stadtquartier in Charlottenburg.

Auf dem Gelände eines ehemaligen Tanklagers am Spreeufer sollen bis in fünf Jahren 32 Wohnhäuser mit 1100 Wohnungen entstehen, davon etwa 330 mietpreisgebunden, wie die Initiative am Donnerstag gleichzeitig im Netz und bei einer Informationsveranstaltung mit dem Bezirk mitteilte.

«Das künftige Wohnquartier soll autofrei sein und Nachbarn und Spaziergängern ungehinderten Zugang zum Spreeufer gewähren», hieß es. «So entsteht direkt am Wasser ein lebendiges, neues Stadtquartier mit hoher Nutzungsdichte und sozialer Durchmischung.» Einen Gesamtentwurf wollen die 32 beteiligten Architekten und Planer beim Deutschen Werkbundtag im September in Berlin vorstellen. Der 1907 in München gegründete Werkbund hat sich wiederholt mit Wohnmodellen auseinandergesetzt. Bekanntestes Beispiel ist die Werkbundsiedlung Stuttgart-Weißenhof.

Letzte Änderung: Freitag, 29. Januar 2016 11:20 Uhr
Quelle: dpa

Weitere Meldungen