Horst-Korber-Zentrum wieder frei für den Berliner Sport

Berlins Sportler können nach über zweijähriger Pause wieder in der Dreifelderhalle im Horst-Korber-Sportzentrum trainieren. Klaus Böger, Präsident des Landessportbundes Berlin, sprach am Dienstag von einem «guten Tag für den Sport». Vereine wie der deutsche Volleyball-Meister Berlin Volleys können nun wieder in ihrer angestammten Stätte trainieren. «Wir waren wie Vagabunden», sagte Volleys-Manager Kaweh Niroomand. Die Volleys mussten für das Training in den vergangenen Spielzeiten zwischen der Sporthalle Charlottenburg und dem Fitness-Bereich des Aspria Ku’damm im Westen der Stadt sowie dem Sportforum Hohenschönhausen im Osten pendeln.

Die Sportstätte war von September 2015 bis Mai 2016 Notunterkunft für geflüchtete Menschen. Nach deren Auszug vergingen noch einmal mehrere Montate, bis im Oktober 2016 das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und die Finanzverwaltung die Sanierungsmittel in Höhe von 3,74 Millionen Euro freigaben.

Weil die Verhandlungen mit dem Senat über Schadenshöhe, Finanzierung und Sanierungsbedarf schwierig und kontrovers verliefen, begannen die Sanierungsarbeiten erst im Januar 2017.

Sportstaatssekretär Christian Gaebler dankte den Berliner Sportvereinen: «Mit der Unterbringung von Geflüchteten in Turnhallen, hat der Berliner Sport im großen Maße Humanität und Geduld gezeigt.» Die Rudolf-Harbig-Halle, Trainingsstätte der Leichtathleten im Horst-Korber-Zentrum, war schon am 18. Dezember 2017 zurückgeben worden.

Letzte Änderung: Dienstag, 13. Februar 2018 17:10 Uhr
Quelle: dpa

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(Bilder: BerlinOnline; dpa)