Das Strandbad Wannsee
Das Strandbad Wannsee in Berlin. Foto: Rainer Jensen/dpa dpa

Bäder-Betriebe: Verregneter Sommer drückt auf Besucherbilanz

Die Berliner Bäder-Betriebe haben im vergangenen Jahr weniger Besucher angelockt. Mit 5,76 Millionen Gästen im Jahr 2017 sei man hinter dem Vorjahresergebnis von 5,99 Millionen Besuchern zurückgeblieben, sagte ein Sprecher des Landesunternehmens am Dienstag. Eigentlich sollte diese Marke erneut erreicht werden. Das Ergebnis führen die Bäder-Betriebe vor allem auf den regenreichen Sommer zurück. Allein das Strandbad Wannsee etwa habe im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 58 000 Gästen oder rund einem Drittel hinnehmen müssen, hieß es.

Daneben führten auch ungeplante Schließungen - insgesamt 5166 Stunden - zu dem Ergebnis. An einem Standort lag der Ausfall laut Angaben an einer Legionellenbelastung der Wasserleitungen, andernorts an losen Fliesen. In den vergangenen Monaten habe man die Zahl der ungeplanten Schließungen aber bereits deutlich verringern können, teilte das Unternehmen mit. Die Besuchszahlen hätten sich wieder gebessert.

Für 2018 wurden Investitionen in Instandhaltung und Sanierung in Höhe von 16,5 Millionen Euro angekündigt. Vom 1. Februar an gelte zudem eine einheitlichere und übersichtlichere Tarifstruktur. Diese soll für neue ebenso wie für zufriedenere Gäste sorgen. Profitieren sollen vor allem Badegäste mit Kindern und Stammgäste. Einzelkarten kosten unverändert je nach Uhrzeit 3,50 (10.00 bis 15.00 Uhr) oder 5,50 Euro.

Letzte Änderung: Dienstag, 23. Januar 2018 17:00 Uhr
Quelle: dpa

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(Bilder: BerlinOnline; dpa)