Joachim Gauck
Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck. Foto: Sophia Kembowski/Archiv dpa

Gauck eröffnet Yad Vashem-Ausstellung in Schule

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hat in einem Oranienburger Oberstufenzentrum eine Wanderausstellung der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem eröffnet. Die Schau über die «Gerechten unter den Völkern», die Juden vor dem Holocaust retteten, werde zum ersten Mal in einer Schule gezeigt, sagte Schulleiter Dieter Starke am Freitag.

«Gerade hier in Oranienburg ist es wichtig, jungen Menschen zu zeigen, dass es auch in der NS-Zeit Menschen gab, die Zivilcourage gezeigt und Juden gerettet haben», fügte er hinzu. In der Stadt errichteten die Nazis das KZ Sachsenhausen, dort hatte zudem die zentrale Verwaltung der SS für die Konzentrationslager ihren Sitz.

Zur Eröffnung der Wanderausstellung kamen auch der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff und der Direktor von Yad Vashem für die deutschsprachigen Länder, Arik Rav-On. Sie ist noch bis März im Foyer der Schule zu sehen und zieht dann weiter in den Düsseldorfer Landtag. «Wir laden auch die Bürger und Schulen in der Umgebung zu einem Besuch der Ausstellung mit Führung ein», sagte Starke.

Letzte Änderung: Freitag, 12. Januar 2018 17:00 Uhr
Quelle: dpa

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(Bilder: BerlinOnline; dpa)