Zwei Männer arbeiten an einem Mast
In luftiger Höhe arbeiten zwei Männer. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv dpa

Mehr als 700 000 Euro für Abfrage von Funkzellen

Für die Abfrage von Funkzellen in Ermittlungsverfahren hat Berlin im vergangenen Jahr 703 522 Euro ausgegeben. Dies geht aus der Antwort der Senatsverwaltung für Justiz auf eine parlamentarische Frage der CDU hervor. Die Auskunft über gespeicherte Daten für eine Funkzelle, die von der Strafverfolgungsbehörde benannt ist, schlägt demnach mit 30 Euro zu Buche. Zu den Kosten gehörten die Vergütung von Dolmetschern und Sachverständigen.

In 426 Verfahren wurden 2016 laut Justizverwaltung Funkzellen abgefragt, was gerichtlich genehmigt sein muss. In 22 Fällen habe das zu einer Anklage geführt. Es seien auch Kriminelle verurteilt worden. Die höchste Strafe waren in dem Zusammenhang im Vorjahr vier Jahre und zehn Monate Haft wegen schweren Raubes, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung.

Letzte Änderung: Dienstag, 14. November 2017 16:00 Uhr
Quelle: dpa

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(Bilder: BerlinOnline; dpa)