ALBA Berlin
Alba Berlin Spieler Luke Sikma (r) und Reggie Upshaw kämpfen um den Ball. Foto: M. Gambarini/Archiv dpa

ALBA erwartet harten EC-Gegner: Wiedersehen mit Ex-Coach

Berlin (dpa) – Nach fünf Siegen aus den letzten fünf Spielen reist Basketball-Bundesligist ALBA Berlin mit einer großen Portion Selbstbewusstsein zum Eurocup-Spiel beim russischen Vertreter Lokomotiv Kuban Krasnodar. Dennoch werden die Berliner am Mittwoch (1900 Uhr) nur Außenseiter sein. «Sie sind unserer stärkster Grupengegner. Um zu gewinnen, müssen wir unser bestes Spiel abliefern», glaubt Guard Joshiko Saibou.

Krasnodar stand vor zwei Jahren im Final der Euroleague. Und kleiner sind die Ansprüche der Südrussen nicht geworden. «Dementsprechend hoch ist auch ihr Budget», sagt Manager Marco Baldi. Kuban gilt als einer der Favoriten auf den Eurocup-Titel.

Während ALBA zuletzt fünf Spiele in zehn Tagen absolvierte, konnten die Russen sich eine ganze Woche lang auf die Berliner vorbereiten. Nach dem Sieg gegen Partizan kann das Team von Coach Aito Garcia Reneses jedoch ohne Druck aufspielen. «Den Druck haben eindeutig die Russen», glaubt Baldi.

In Krasnodar gibt es auch ein Wiedersehen mit Ex-Coach Sasa Obradovic. Vier Jahre trainierte er die Berliner. «Das wird auf jeden Fall witzig», freut sich Niels Giffey. Der Kapitän spielte selbst noch unter dem Serben - vielleicht ein Vorteil. «Wir kennen ja seinen Stil zu spielen», so Baldi. «Sie haben eine hohe physische Präsenz und viel Erfahrung», warnt Trainer Aito.

Deshalb will ALBA mit höchster Intensität dagegenhalten. Mit nach Russland fliegt auch Spielmacher Peyton Siva nach seiner Bänderdehnung aus dem Spiel am Sonntag gegen Bonn. Ob der Guard aber auch spielen kann, ist sehr fraglich.

Letzte Änderung: Dienstag, 17. Oktober 2017 11:40 Uhr
Quelle: dpa

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