Marius Grigonis mit gesenktem Kopf
Der Litauer Marius Grigonis. Foto: Jorge Zapata/EFE/Archiv dpa

Neuzugang Grigonis soll bei ALBA tragende Rolle spielen

Für Neuzugang Marius Grigonis ist der Wechsel zu Basketball-Bundesligist ALBA Berlin eine große Gelegenheit zur persönlichen Weiterentwicklung. Das sagte der Guard am Donnerstag bei seiner Präsentation in Berlin. Der Litauer konnte bisher noch nicht bei ALBA trainieren, weil er mit seiner Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft aktiv war. Im Achtelfinale kam gegen Griechenland aber das überraschende Aus. «Wir waren eigentlich das bessere Team, deshalb ist die Enttäuschung schon groß», sagte er.

Nun will sich der 23-Jährige nach seinem Wechsel von Spanien nach Berlin voll auf ALBA konzentrieren. «Ich bin nach der EM gut im Training. Aber natürlich muss ich mich erst noch an das neue Team gewöhnen», meinte Grigonis. In Berlin soll er als Shooting Guard spielen. Seine Rolle ist klar definiert. «Punkte machen und das Spiel kontrollieren», erklärt er.

Vor allem Coach Aito Garcia Reneses war ein Grund für ihn, zu ALBA zu wechseln. «Er kennt mich und vertraut mir. Das ist für mich sehr wichtig. Und ich soll hier eine tragende Rolle spielen», sagte Grigonis. Deshalb freut er sich auf die Bundesliga, in der deutlich physischer gespielt wird als in Spanien. Auch ist der Weg in seine litauische Heimat Kaunas von Berlin aus nun deutlich kürzer. «Aber das spanische Wetter wird mir schon etwas fehlen», fügte er schmunzelnd hinzu.

Große Ziele will sich Grigonis mit ALBA noch nicht stecken. «Ich muss erst das neue Team kennenlernen. Aber natürlich will ich so viele Spiele gewinnen, wie möglich», sagte er. Zunächst muss er noch allein in Berlin auskommen. «Aber meine Freundin wird bald nachkommen.»

Grigonis wechselte im Sommer von Iberostar Teneriffa an die Spree und erhielt hier einen Dreijahresvertrag. Mit den Spaniern gewann er letzte Saison die FIBA Champions League und wurde dort im Final Four als wertvollster Spieler ausgezeichnet.

Letzte Änderung: Donnerstag, 14. September 2017 14:20 Uhr
Quelle: dpa

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