Warnschild am Pastlingsee
Ein Schild «Achtung Gefahrenbereich» steht am Ufer des Pastlingsees. Foto: Bernd Settnik/Archiv dpa

Ministerium: Daten zu Pastlingsee im März

Voraussichtlich noch im März will das Brandenburger Umweltministerium Informationen über den Wasserverlust des Pastlingsees in Südbrandenburg veröffentlichen. Der Bericht des Tagebaubetreibers LEAG werde zur Zeit intern ausgewertet und in der AG Pastlingsee beraten, hieß es.

Der Badesee in der Gemeinde Schenkendörbern (Spree-Neiße) verliert seit Jahren aus ungeklärter Ursache Wasser. Im Sommer 2015 gab es ein großes Fischsterben.

Die bergbaupolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Grüne, Heide Schinowsky, warf in einer Mitteilung dem Umweltministerium vor, die Informationen geheim zu halten. Die Bürger hätten ein Recht darauf zu erfahren, wodurch der massive Wasserverlust verursacht wurde. Die Ergebnisse des Verdunstungsbericht müssten offen gelegt werden. Das Ministerium lehnt das ab mit dem Hinweis, dass er der LEAG gehört.

Letzte Änderung: Montag, 20. März 2017 16:30 Uhr
Quelle: dpa

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(Bilder: BerlinOnline; dpa)