Monika Grütters
Kulturstaatsekretärin Monika Grütters. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert dpa

Mageres Ergebnis für Grütters bei Wahl ins CDU-Präsidium

Die neue Berliner CDU-Chefin Monika Grütters ist mit einem vergleichsweise mageren Ergebnis in das Bundespräsidium ihrer Partei gewählt worden. Beim CDU-Parteitag in Essen kam die Kulturstaatsministerin am Dienstag auf 70,4 Prozent. Es war das schwächste Ergebnis bei den Präsidiumswahlen. Die höchste Zustimmung erhielt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mit 88,7 Prozent. Für Grütters musste die frühere Berliner Gesundheitsstaatssekretärin Emine Demirbüken-Wegner den Platz räumen.

Grütters war am Freitag neu an die Spitze der Landespartei gewählt worden. Nach dem CDU-Debakel bei der Abgeordnetenhauswahl am 18. September soll sie die Union im Land Berlin wieder zurück in die Spur führen. Allerdings fiel der von ihr vorgeschlagene Generalsekretär Stefan Evers im ersten Wahlgang durch, im zweiten Anlauf wurde er nur denkbar knapp gewählt. Grütters selbst kam bei ihrer Wahl zur Landesvorsitzenden auf vergleichsweise schwache 78,4 Prozent der Delegiertenstimmen.

Letzte Änderung: Dienstag, 6. Dezember 2016 18:40 Uhr
Quelle: dpa

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(Bilder: BerlinOnline; dpa)