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La Traviata

Oper in drei Akten
Text von Francesco Maria Piave nach dem Drama "La Dame aux camélias" von Alexandre Dumas d. J.
Musik von Giuseppe Verdi

La traviata — die "vom rechten Weg Abgekommene" — thematisiert die Utopie von der Liebe und das Scheitern dieser Utopie an den Schranken des gesellschaftlichen Wertesystems. Liebe und Tod als die beiden Schlüsselbegriffe der Handlung rücken die Kameliendame Violetta und ihr tragisches Schicksal, ihre Liebe, die im Verzicht und nach schwerer Krankheit schließlich im einsamen Tod endet, in den Mittelpunkt.

Regie: Peter Mussbach (2003)
Musikalische Leitung: Stefano Ranzani / Massimo Zanetti
Bühnenbild: Erich Wonder

Pressestimmen:

"Ein Kleid und sonst nichts. Ein weißes Kleid taucht aus der Dämmerung hinter dem Gazevorhang auf, erstrahlt wie der Gral. Es zieht in der Stille alle Aufmerksamkeit auf sich: Ballkleid, Brautkleid, Totenkleid. Wie aus unendlicher Ferne setzen die Streicher ein. Schemenhaft zeichnen sich vor dem monochromen Rundhorizont allmählich die bleichen Arme der Protagonistin ab und die weißen Seidenschuhe, das mehlweiß gepuderte Gesicht unter der hellblonden Perücke... Sie schreitet wie in Trance, taumelt, strauchelt, sinkt nieder und erstarrt, bleibt aber – wie eine Erinnerung – allzeit präsent: als ob die Traviata schon gestorben wäre, bevor sie zum Bühnenleben erwacht. Riesige Regentropfen perlen, per Video herbeibeordert, den Gazevorhang herunter; schemenhaft, zeigt sich der Asphalt der nächtlichen Straßen von Paris oder draußen in der Provinz, in der die Valery und ihr Alfredo doch keine Ruhe finden können: die beschlagene Scheibe distanziert den Blick auf die Ware Liebe wie auf die wahre Liebe. Fast alles, was an die Zeit des Bürgerkönigs Louis Philippe erinnern könnte, wurde getilgt: Zeitlos die überspannte Liebe, ortlos der frühe Tod. Ein riesiger Uhrzeiger rückt vor und wieder zurück. [...] Ausgelutscht erscheint die Geschichte der Meisterkurtisane des großen 19. Jahrhunderts. Was kann oder will das Theater mit ihr noch anfangen?! Peter Mussbach macht noch einmal staunen: Seine neue Produktion an der Berliner Staatsoper, die auch zum Auftakt des Festivals in Aix-en-Provence gezeigt werden soll, basiert auf einem autobiografisch getönten Text von Alexandre Dumas d. J., vom dem auch Francesco Maria Piaves Libretto für Verdis Oper von 1853 ausging, sich dann aber erheblich entfernte. Verdis Handlungslogik wird offen aufgekündigt: Die Tableaus changieren zwischen realistischen Momenten, die gleichsam wirklich gelebtes Leben in Erinnerung rufen, und Bildern, in denen Figuren aus dem omnipräsenten Totenreich auftauchen." (Stuttgarter Nachrichten)

Preise: ab 24,40 €

Termine im Juni 2013

Wann: So, 02.06.2013, 19:30 Uhr
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Wann: Mi, 05.06.2013, 19:30 Uhr
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Wann: Sa, 08.06.2013, 19:30 Uhr
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Wann: Sa, 15.06.2013, 19:30 Uhr
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Termine im November 2013

Wann: Mi, 06.11.2013, 19:30 Uhr
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Wann: Sa, 09.11.2013, 19:30 Uhr
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Wann: Do, 14.11.2013, 19:30 Uhr
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Termine im Februar 2014

Wann: Fr, 21.02.2014, 19:30 Uhr
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Wann: So, 23.02.2014, 18:00 Uhr
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Termine im März 2014

Wann: Sa, 01.03.2014, 19:30 Uhr
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Wann: Di, 04.03.2014, 18:00 Uhr
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