So mancher Erwachsene schielt neidvoll zum Nachwuchs, der auf Hüpfburgen herumtollt. Nun können Mama und Papa selbst meterhohe Sprünge machen – dank der Trendsportart Bossaball.
Jan May und Frank Grunzke haben Deutschlands bislang einzige Bossaball-Anlage in Berlin aufgebaut. (24 sind es weltweit.)
Vergnügen auf der Riesenhüpfburg
Das Mannschaftsspiel vereint Elemente von Volley- und Beach-Volleyball, Turnen, Akrobatik und Gymnastik, von Fußball und dem brasilianischen Kampftanz Capoeira – und ist besonders für sommerliche Temperaturen und Frühlingstage bestens zum sportlich-spaßigen Vergnügen geeignet.
Zwei Stunden lang voller Körpereinsatz
Gespielt wird Bossaball auf einem knapp 18 Meter langen und 13,45 Meter breiten aufblasbaren Spielfeld, das durch ein höhenverstellbares Netz geteilt ist. Für Bewegung und reichlich Spaß sorgen die zentral auf beiden Seiten des Spielfeldes direkt vor dem Netz aufgestellten Trampoline. Durchmesser: 3,45 Meter.
Ballgefühl und Balance sind gefragt
Besondere Voraussetzungen müssen Spieler nicht mitbringen. Wohl einer der Gründe dafür, dass Bossaball in Holland oder Spanien längst mehr als ein Geheimtipp ist – und bei Hüpfern von Sieben bis Siebzig gleichermaßen beliebt ist.
Was für Zuschauer so leicht aussieht, erfordert aber schon eine gewisse Körperbeherrschung. Schließlich muss man das Gleichgewicht halten, während das ganze Spielfeld unter einem hin und her wabert. Das bedeutet, die eigene Körpermitte auszubalancieren, und dazu braucht es so manchen Muskel, der sonst nur selten gefordert ist.
Idee kommt aus Belgien und Brasilien
Erfunden hat die neue Trendsportart übrigens ein Belgier: Filip Eyckmanns. Die Idee kam dem begeisterten Fußballfan an den Stränden Brasiliens, wo Strandfußballer häufig von Trampolinanlagen umgeben sind.
Nicht umsonst hat der brasilianische Tanz Bossa Nova bei der Namensfindung für den neuen Sport Pate gestanden. Bossa heißt Welle und Wabern.
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