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Heimbewohner im Rollstuhl
Heimbewohner im Rollstuhl: In dem Notfallplan sollte unter anderem festgehalten werden, welche Erkrankungen die Person hat, welche Medikamente sie einnimmt und wer im Notfall benachrichtigt werden soll. Foto: Patrick Pleul © dpa

Seniorenheim: Bewohner sollten Notfallplan erstellen

Senioren und Renter, die in einem Heim leben, sollten einen Notfallplan erstellen. Erkrankungen oder einzunehmende Medikamente sollten darin notiert werden, damit das Personal weiß, was im Notfall zu tun ist.

Bei älteren Menschen kann sich der Gesundheitszustand manchmal rapide verschlechtern. Für einen solchen Fall sollten im Heim lebende Senioren gemeinsam mit Angehörigen und dem Pflegepersonal einen Notfallplan erstellen. Denn oft muss schnell über Medikamente oder eine Einlieferung ins Krankenhaus entschieden werden. Darauf weist die Initiative Aeternitas hin, die sich mit Themen wie Sterbebegleitung und Bestattungskultur befasst.

Was im Notfallplan festgehalten werden sollte

In dem schriftlichen Notfallplan sollte etwa festgehalten werden, welche Grunderkrankungen der ältere Mensch hat, wann er bei einem Notfall ins Krankenhaus gebracht werden sollte - etwa bei einem Unfall - und welche Medikamente er einnimmt. Praktisch ist es auch, Telefonnummern von Angehörigen und dem Hausarzt zu notieren.

Notfallplan unterschreiben

Der Plan wird am besten vom Bewohner selbst oder seinem Betreuer unterschrieben. Ein Not- oder Bereitschaftsarzt kann sich damit schnell einen Überblick verschaffen. Wichtig ist auch, mit der Heimleitung abzuklären, wo dieser Notfallplan aufbewahrt wird.

Quelle: dpa
(Bilder: Hilde Vanstraelen/ www.sxc.hu ; www.d-c-fix.de  ; dpa)