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Demenz-Kranke
Die Umgebung ungewohnt, die Menschen fremd und die Flure alle irgendwie gleich: Demenzkranke werden in Krankenhäusern oft zusätzlich verwirrt. Foto: Sven Hoppe © dpa

Demenz: Auf den Klinikaufenthalt folgt oft das Pflegeheim

Für alleinlebende Demenzkranke kann sich nach einem Krankenhausaufenthalt einiges ändern. Sie können schlecht mit der ungewohnten Situation umgehen und landen oftmals im Pflegeheim.

Müssen Demenzkranke ins Krankenhaus, ist dies oft der erste Schritt ins Pflegeheim. Das zeigt eine Studie der Uni Witten/Herdecke, bei der 133 Pflegedirektionen in deutschen Kliniken befragt wurden. Bei den älteren Patienten handelte es sich um Fälle, die nicht wegen ihrer Demenz, sondern wegen einer anderen Erkrankung ins Krankenhaus mussten. Die ungewohnte Umgebung, die Untersuchungen und Behandlungen steigerten oft ihre Verwirrung, so dass sie am Ende nicht mehr in ihre eigene Wohnung entlassen werden konnten. Das berichtet die Zeitschrift «Psychologie heute».

Pflegepersonal ist schlecht geschult im Umgang mit Demenz

Die Ärzte und das Pflegepersonal in den Krankenhäusern seien nicht ausreichend auf verwirrte Patienten eingestellt, kritisieren die Autoren der Studie. Ihnen falle es schwer, richtig mit den kognitiven Störungen umzugehen.

Quelle: dpa
(Bilder: Hilde Vanstraelen/ www.sxc.hu ; www.d-c-fix.de  ; dpa)