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Senioren beim Zähneputzen
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Gehirntraining für Senioren durch kleine Änderungen im Alltag

Um sich geistig fit zu halten, können Senioren kleine Dinge in ihrem Alltag ändern. Routinen, wie das Zähneputzen, leicht abzuändern kann den Nervenzellen neue Reize geben.

Mit kleinen Änderungen bei alltäglichen Routinen lässt sich das Gehirn trainieren. Das funktioniert auch noch im hohen Alter, erläutert Prof. Michael Niedeggen, Diplom-Psychologe an der Freien Universität Berlin. Kleine Abweichungen sind zum Beispiel, einmal mit links die Zähne zu putzen oder ohne Einkaufszettel in den Supermarkt zu gehen. Am besten bauen Ältere sich dabei eine Eselsbrücke, etwa «Meine Mutter backt auch tolle Torten», wenn Milch, Marmelade, Brot, Aufschnitt, Toilettenpapier und Tee gebraucht werden, so die Zeitschrift «Senioren Ratgeber».

Gehirn trainieren durch Umdenken

Wer einen sicheren Stand hat, kann in der Dusche mit geschlossenen Augen versuchen, die richtige Temperatur am Wasserhahn einzustellen und nach dem Duschgel zu tasten. Umdenken ist auch gefragt, wenn beim Hose anziehen zuerst in das andere Bein als sonst üblich geschlüpft wird. Zur Sicherheit halten sich Ältere dabei besser am Bett oder an einem Stuhl fest.

Quelle: dpa
(Bilder: Hilde Vanstraelen/ www.sxc.hu ; www.d-c-fix.de  ; dpa)