Weite Wälder mit zahlreichen kleinen Seen erwarten Wanderer auf den 165 Kilometern des Müritz-Nationalparkwegs.
Entlang der Müritz geht es auf der ersten Etappe durch den Müritz-Nationalpark. Kolbenenten, Kraniche und andere Tiere können beobachtet werden. Am Etappenziel Schwarzenhof gibt es eine Ausstellung zum Müritz-Ostufer.
Vorbei an zahlreichen Seen und Mooren ist die kleine Ortschaft Speck mit neugotischer Kirche, alter Schmiede und Gutspark sehenswert. Außerdem lohnt ein Abstecher zum Käflingsberg, um die Aussicht vom 55 Meter hohen Turm über den Nationalpark zu genießen. In Boek befindet sich eine Nationalpark-Information sowie ein Zinnminiaturenmuseum.
Vorbei an den Boeker Fischteichen gelangt man zu einem Beobachtungspunkt für Seeadler. Bei Blankenförde wird die Havel überquert. Am Etappenziel Wesenberg lockt die historische Altstadt mit Burganlage und Blechspielzeugmuseum.
Auf dieser Etappe können in Groß Quassow Störche gesichtet werden. Das Naturschutzgebiet „Falkenhorst“ führt Wanderer durch einen Kalkbuchenwald. Vorbei an feuchten Wiesen gelangt man nach Fürstensee mit Resten eines slawischen Burgwalls.
Auch diese Etappe führt Wanderer vorbei an zahlreichen Seen, die zum Teil von Bibern bevölkert sind. Die Steinmühle, eine historische Wassermühle liegt auf dem Weg durch dichten Laubwald, ebenso wie eine Feldsteinkirche und ein Gutsdorf. Am Etappenziel steht eine Holzkapelle mit freistehendem Glockenturm.
Urwüchsige Buchenwälder bei Serrahn und weitläufige Moore bestimmen diese Etappe. Interessierte können sich in der Nationalpark-Information Serrahn die Ausstellung „Serrahner Waldgeschichten“ anschauen. Etappenziel ist die barocke Residenzstadt Neustrelitz mit sehenswertem Schlossgarten.
Ein ehemaliger großherzoglicher Landschaftspark am Ufer des Zierker Sees und ein Findlingsgarten in Prälank zählen zu den Besonderheiten auf dieser Etappe. Durch die Torwitzer Tannen gelangt man zum Etappenziel Kratzeburg mit einer Fledermaus-Ausstellung in der Nationalpark-Information.
Über einen Erlebnispfad und vorbei an zahlreichen kleinen Seen gelangen Wanderer auf dieser Etappe zum Mühlensee, der Havelquelle. Interessierte können einen Abstecher in das Schliemann-Dorf Ankershagen mit Museum machen. Durch das Kargower Holz gelangt man zum Etappenziel Federow mit Beobachtungsturm und Live-Kamera zu einem Fischadlerpaar.
Die letzte und kürzeste Etappe führt durch die Federower Dickungen zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung. In der Mitte des Feisnicksees befindet sich eine Insel mit altem slawischem Burgwall.
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