Die Geschichte des Prignitzer Ortes Heiligengrabe ist eng mit dem Klosterstift verbunden, dessen Anlage seit 1998 als Denkmal nationaler Bedeutung eingestuft ist.
Die Gemeinde Heiligengrabe im Brandenburger Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist national vor allem wegen der vollständig erhaltenen Klosteranlage mit einer Stiftskirche bekannt. Dieses wurde 1287 durch den askanischen Markgrafen Otto IV. gegründet und nach der Fertigstellung von Zisterzienserinnen bewohnt. Bis zur Reformation war Heiligenblut ein bekannter Wallfahrtsort gewesen. Heute ist die Klosteranlage vollständig restauriert und beherbergt seit 2001 im Stiftshauptmannshaus wieder ein Museum.
Im Rahmen von Führungen können die Klostergebäude besichtigt sowie die Ausstellung zur Klostergeschichte besucht werden.
Bahn: Heiligengrabe wird von einem Regionalexpress der Deutschen Bahn angefahren, der zwischen Wittenberge und Berlin/Spandau pendelt. Allerdings hält der Zug nur bei Bedarf.
Heiligengrabe liegt in der Nähe des Autobahndreiecks Wittstock/Dosse und ist somit bequem über die A24 oder die A19 zu erreichen.
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