Die ehemalige Abraumförderbrücke F 60 aus einem früheren Tagebau der Region Niederlausitz ist die weltweit größte bewegliche technische Anlage.
Besucher wandern zwischen Himmel und Erde auf dem „liegenden Eiffelturm“ bis in 80 Meter Höhe zum Rundumsicht-Haus. In einer faszinierenden Mondlandschaft präsentieren sich in der Niederlausitz einerseits noch aktive Braunkohle-Abbaugebiete mit riesigen Baggern und andererseits nicht mehr betriebene Tagebauflächen.
Das Besucherbergwerk liegt im ehemaligen Tagebau Klettwitz-Nord, direkt am zukünftigen Bergheider See in Lichterfeld. Den Giganten der Technik hierher zu befördern und für Besucher zugänglich zu machen, hat vor einigen Jahren nicht nur Zeit und viel Anstrengung, sondern auch große Visionen erfordert.
Die Führungen auf der F60 werden von März bis Oktober täglich ab 10 Uhr angeboten, in den Wintermonaten mittwochs bis sonntags ab 11 Uhr. Dabei geht es auf rund 1,3 Kilometern über die Brücke, von deren Aussichtsplattform die Region im Wandel besonders deutlich wird.
Die Höhentour durch das Besucherbergwerk wird vom Frühjahr bis zum Herbst freitags, samstags und an Feiertagen noch außergewöhnlicher. Denn dann erstrahlt die F60 in den Abendstunden in einer Lichtinstallation, die zusätzlich durch Klänge von Arbeitsgeräuschen belebt wird.
Lichterfeld liegt etwa 130 Kilometer südostlich von Berlin.
Mit dem Auto gelangt man über die A13 zum Besucherbergwerk F60.
Mit der Bahn: Mit dem RB14 bis Altdöbern oder Großräschen oder mit dem RE10 ab Cottbus bis Finsterwalde.
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