Jagdschloss Groß-Schönbeck
Das einstige Jagdschloss beherbergt heute das Schorfheidemuseum. Doris Antony/ Creative Commons 

Groß Schönebeck mit Jagdschloss

Das einstige königliche Jagdschloss Groß Schönebeck zeugt von der Bedeutung, die die Natur der Schorfheide schon früher hatte. Mit der Heidekrautbahn ist das Städtchen gut zu erreichen.

Groß Schönebeck gilt als das „Tor zur Schorfheide“. Das Jagdschloss stammt, in seiner heutigen Form, aus dem frühen 18. Jahrhundert und liegt im alten Dorfkern. An seiner Stelle stand einst eine Burg, die aber im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden war.

Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, gab den Auftrag zum Bau des Jagdschlosses, da die Schorfheide damals ein vielversprechendes Jagdrevier war. Das Schloss wurde allerdings erst 1715 unter Friedrich Wilhelm I. fertig gestellt. Hier übernachteten die preußischen Herrscher und ihre Jagdgäste. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts diente es als Jagdschloss der Hohenzollern, bevor am Werbellinsee das Schloss Hubertusstock entstand.

Museum und Wildpark

Heute ist im ehemaligen Jagdschloss das Schorfheidemuseum untergebracht. Neben der Geschichte der Wald- und Forstwirtschaft sowie der Jagdgeschichte gibt es eine Ausstellung über den Boxer Max Schmeling.

Am Rand von Groß Schönebeck liegt der Wildpark Schorfheide. In großflächigen Freigehegen leben hier Wildtiere und vom Aussterben bedrohte Haustiere.

Mit der Heidekrautbahn ist Groß Schönebeck mit seinem Jagdschloss und dem Wildpark von Berlin aus gut zu erreichen.

In Groß Schönebeck ist der Endbahnhof der sogenannten „Heidekrautbahn“, mit der Berliner von Berlin-Karow aus (dort besteht Anschluss an die Berliner S-Bahn) in die Schorfheide gelangen. Die Fahrtzeit beträgt ca. 40 Minuten.

Informationen

Anreise

Größ Schönebeck liegt ca. 70 Kilometer nordöstlich von Berlin.

Mit der Heidekrautbahn ist das Städtchen von Berlin-Karow aus zu erreichen. In Karow besteht S-Bahn Anschluss.

Mit dem Auto gelangt man über die B 109 oder die A 11 nach Groß Schönebeck.

Nahverkehr

Bus
Regional­bahn
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