Kirchturm der St. Marien Kirche
Die im gotischen Stil gebaute St.-Marien-Kirche zählt zu den größten Kirchen der Mark Brandenburg. Rolf Handke/ www.pixelio.de 

Bernau

Bernau gilt als Tor zum Naturpark Barnim. Für Berliner ein schnell zu erreichendes Ziel, denn Bernau ist nur etwa zehn Kilometer von der Stadtgrenze entfernt.

Was macht das Städtchen im Norden Berlins so anziehend? Zum einen ist es die Nähe zu Berlin sowie die grüne Umgebung mit viel Wald und schönen Seen, z.B. dem Liepnitzsee oder dem Hellsee. Zum anderen ist Bernau selbst mit seiner bis heute gut erhaltenen Stadtmauer und seinem Wahrzeichen, dem Steintor, einen Besuch wert.

Stadtmauer von Bernau Die aus Feldsteinen gebaute Stadtmauer von Bernau. Rolf Handke/ www.pixelio.de 

Der Sage nach soll es das wohlschmeckende Bier gewesen sein, das den Markgrafen Albrecht den Bären um das Jahr 1140 veranlasste, die Stadt Bernau zu gründen.

Es waren auch Braukunst und Tuchmacherei, die Bernau im Mittelalter zu Ruhm und Ansehen verhalfen. Noch heute erinnern die alte, fast vollständig erhaltene Stadtmauer, das Steintor, das Kantorhaus und das »Henkerhaus« an diese Zeit. Die Abwehr der Hussiten 1432 feiern die Bernauer alljährlich mit dem Hussitenfest. Bei einem Stadtbummel gibt es aber auch Neues zu entdecken.

Außerdem ist Bernau ein idealer Ausgangspunkt für Fuß- und Radwanderungen in die wald- und seenreiche Umgebung des Barnimer Landes. Detailliertes Karten- und Informationsmaterial gibt es im Bernauer Fremdenverkehrsamt.

Informationen

Anreise

Bernau ist mit der S-Bahn Linie 2 und der Regionalbahn von Berlin aus zu erreichen.

Mit dem Auto gelangt man über die B 2 oder die A 11 von Berlin nach Bernau.

Diese Informationen entstammen dem Ausflugsflyer "Bernau" der S-Bahn Berlin .

Die Ausflugstipps sind Bestandteil der S-Bahn-Ausflugsflyer (Erstellung durch Kontur GbR). Die S-Bahn-Ausflugsflyer sind in allen S-Bahn-Kundenzentren kostenlos erhältlich.

Copyright: http://www.s-bahn-berlin.de
(Bilder: Valua Vitaly- Fotolia.com; Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern; dpa; Gosewisch Family/ Creative Commons )