Jobbewerber fürchten sie in ihrem Lebenslauf: die Lücke. Experten raten, arbeitslose Zeit als Bildungschance zu nutzen.
Phasen der Arbeitslosigkeit lassen sich gut mit einer Weiterbildung überbrücken. «Das kann etwa ein Sprach- oder Computerkurs sein», empfiehlt die Karriereberaterin Sabine Neumaier aus Berlin. Denn komme später in einem Vorstellungsgespräch einmal das Thema auf die Lücke im Lebenslauf, könne man mit den in den Weiterbildungen erworbenen Zertifikaten zeigen, dass man die Zeit der Arbeitslosigkeit sinnvoll genutzt habe. «Die Zertifikate zeigen auch, dass man im Kopf nicht eingerostet ist», so Neumaier.
Auf keinen Fall sollten Bewerber jedoch besuchte Weiterbildungen erfinden. «Kommt das heraus, ist das Vorstellungsgespräch gelaufen», so die Karriereberaterin. Wer eine Lücke im Lebenslauf hat und in dieser Zeit nichts für seine Weiterbildung gemacht hat, sollte dann lieber dazu stehen. So sei es etwa völlig legitim, zu sagen, dass man mehr Zeit mit seiner Familie verbringen wollte.
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