Umzugskosten
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Umzugspauschalen steigen ab Januar 2013

Ein Umzug aus beruflichen Gründen kann steuerlich geltend gemacht werden- ab 2013 sogar mit höheren Pauschalen.

Wer aus beruflichen Gründen umzieht, kann sich einen größeren Teil der Kosten vom Finanzamt zurückholen. «Die entsprechenden Pauschalen werden angehoben», erklärt Anita Käding vom Bund der Steuerzahler unter Berufung auf das Bundesfinanzministerium.

Die Kosten eines Umzugs aus beruflichen Gründen kann zu großen Teilen das Finanzamt übernehmen. Die entsprechenden Pauschalen werden angehoben.

Umzugspauschalen für Ledige und Ehepaare

So gilt rückwirkend zum 1. März 2012 eine Pauschale von 1357 Euro für Verheiratete und 679 Euro für Ledige. Ab dem 1. Januar 2013 steigen die Pauschalen dann auf 1374 Euro (Verheiratete) und 687 Euro (Ledige) zum 1. August 2013 auf 1390 Euro beziehungsweise 695 Euro.

Umzugspauschalen für Kinder

Auch die Pauschalen für Kinder, die mit umziehen, werden angehoben. Rückwirkend zum 1. März können 299 Euro angesetzt werden. Zum 1. Januar 2013 steigt die Pauschale auf 303 Euro und zum 1. August 2013 auf 306 Euro.

Bekommt der Nachwuchs wegen des Umzugs Nachhilfe, können die Unterrichtskosten ebenfalls von der Steuer abgesetzt werden. Der Höchstbetrag steigt rückwirkend zum 1. März auf 1711 Euro, zum 1. Januar 2013 auf 1732 Euro und zum 1. August 2013 auf 1752 Euro.

Neuer Job, neue Stadt

«Beruflich bedingt ist ein Umzug, wenn ein neuer Job in einer anderen Stadt angetreten wird», erklärt Käding. Gleiches gelte, wenn man vom Arbeitgeber an einen anderen Standort versetzt werde oder der Arbeitgeber selbst umziehe. Maßgeblich für die Anerkennung der Kosten ist der Zeitpunkt, an dem der Umzug beendet wurde.

Quelle: dpa
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