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Nicht voreilig den Dienst quittieren
Bevor man den Dienst quittiert, empfiehlt sich ein Gespräch mit guten Freunden. Sie können mit ihrem Feedback hilfreich sein. Foto: Caroline Seidel © dpa

Kündigung: Vor dem Jobwechsel mit Freunden beraten

Stress mit den Kollegen, schlechte Bezahlung: Da fällt die Kündigung leicht. Vorher sollte man sich aber genau überlegen, ob es wirklich Sinn macht den Job zu wechseln. Woanders muss es nicht besser laufen.

Bevor Arbeitnehmer kündigen, sollten sie ihre Freunde um ein kritisches Feedback bitten. «Die Leute glauben immer, die alte Arbeitsstelle ist schlecht und die neue wird automatisch besser», sagt der Karriereberater Jürgen Hesse. Doch nicht selten kommen dieselben Mitarbeiter nach ein oder zwei Jahren auch in der neuen Arbeitsstelle an einen Punkt, an dem sie ihren Job hinschmeißen möchten.

Freunde können helfen die Situation richtig einzuschätzen

«Manchmal ist die Kündigung einfach eine Möglichkeit, um vor einer unangenehmen Situation wegzulaufen», so Hesse. Freunde könnten dann hilfreich sein, um das eigene Verhalten in so einer Situation kritisch zu hinterfragen.

Konditionen des aktuellen Jobs prüfen

Wer den Gedanken hegt, seine Stelle zu kündigen, sollte vier Bereiche analysieren: das Verhältnis zum Chef, die Beziehung zu den Kollegen, die Arbeitsaufgaben und die Konditionen wie Urlaubstage und Bezahlung. «Man wird nie einen Job finden, in dem alle vier Bereiche zu 100 Prozent erfüllt werden», sagt Hesse. Erst wenn es in allen Bereichen wirklich schlecht läuft, sollte man kündigen.

Quelle: dpa
(Bilder: Faakhir Rizvi/ www.sxc.hu ; Bob Smith/ www.sxc.hu ; sanja gjenero / www.sxc.hu ; Acer)