BerlinOnline.de

Kaffee im Meeting
Glück gehabt: In diesem Meeting ist Kannenkaffee für alle da. Eingegossen und geklappert werden sollte aber wenn möglich in einer Vortragspause. © dpa

Meeting: Keinen Kaffee in die Sitzung mitnehmen

Arbeitnehmer sollten keinen Kaffee mit in ein Meeting nehmen, denn das gilt als unhöflich. Und auch wenn es Getränke in der Sitzung gibt, müssen Grundregeln beachtet werden.

Wenn es bei einer Besprechung keinen Kaffee gibt, sollten sich alle Teilnehmer danach richten. Es ist also kein guter Stil, wenn ein Mitarbeiter sich einen Becher Kaffee aus der Büroküche ins Meeting mitnimmt, sagt Agnes Jarosch vom Deutschen Knigge-Rat in Bonn. Gerade wenn externe Gäste dabei sind, mache das einen schlechten Eindruck. Denn es ist unhöflich, wenn diese dann keinen Kaffee angeboten bekommen.

Als einziger Kaffee zu trinken erweckt unseriösen Eindruck

Aber auch den Kollegen gegenüber wirkt es unpassend, während der Besprechung Kaffee zu trinken, wenn das offensichtlich nicht vorgesehen war. Das erwecke den Eindruck, als nehme derjenige die Besprechung zu locker und sehe sie eher als Kaffeeklatschrunde an.

Getränke leise und diskret einschenken

Steht Kaffee im Besprechungsraum bereit, dürfen sich Teilnehmer ruhig auch bedienen, während vorne gerade jemand etwas vorträgt. «Aber diskret und leise», sagt Jarosch. In größerer Runde ist es eventuell besser, mit dem Einschenken eine kurze Pause im Vortrag abzuwarten. «Sonst hat man schnell drei Leute, die gleichzeitig mit den Tassen klappern und laut umrühren, und versteht nichts mehr.»

Keine Kekse in den Kaffee stippen

Nach dem Einschenken ist nur noch eine Stilsünde zu vermeiden: Kekse in den Kaffee zu stippen. «Das sieht einfach unappetitlich aus.»

Quelle: dpa
(Bilder: Faakhir Rizvi/ www.sxc.hu ; Bob Smith/ www.sxc.hu ; sanja gjenero / www.sxc.hu ; Acer)