Seinen Charme offenbart Lichtenberg erst beim zweiten Hinsehen – zumeist versteckt hinter sozialistischer Plattenbauarchitektur.
Die erste Plattenbau-Großsiedlung Ost-Berlins entstand in den 1970er Jahren im Ortsteil Fennpfuhl. Diese diente als „Übung“ für die späteren Siedlungen in Marzahn oder auch Hohenschönhausen.
Die vielen Plattenbauten des Stadtteils liegen eingebettet in viel Grün und dazwischen offenbart sich ein architektonisches Sammelsurium. Ganz und gar anders ist die Villenkolonie Karlshorst, die als attraktivste Wohngegend im Osten Berlins gilt.
In Karlshorst findet man auch die Trabrennbahn Karlshorst und im angrenzenden Ortsteil Friedrichsfelde Berlins zweiten Zoo, den Tierpark Friedrichsfelde, der der flächengrößte Zoo Europas ist. Ebenfalls sehenswert ist die Forschungs- und Gedenkstätte in der Normannenstraße, welche einst das Ministerium für Staatssicherheit beherbergte.
Der Stadtteil hat einen Ruf als Hochburg des Rechtsextremismus, obwohl nicht viele Lichtenberger Rechts wählen. Im Mai 1945 wurde in Lichtenberg, im Ortsteil Karlshorst, allerdings auch die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands unterzeichnet.
XI. Bezirk Lichtenberg
Ortsteile: Alt-Lichtenberg, Fennpfuhl, Karlshorst, Friedrichsfelde, Rummelsburg
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Lichtenberg im Portrait