Man unterscheidet Kreuzberg nach den ehemaligen Postleitzahlen: Kreuzberg 61 (der Südwesten) und SO 36 (Südosten). Darüber hinaus gibt es wie in Berlin üblich viele kleine Kieze. Die Mieten sind noch vergleichsweise günstig, allerdings abhängig von der Wohnlage.
Kreuzberg 61, südlich des Landwehrkanals gelegen, ist der zahme, bürgerliche Teil von Kreuzberg. Der größte Teil der meist schönen Gründerzeit-Altbauten ist renoviert und gepflegt, dementsprechend liegen die Mieten etwas höher. Das Bildungsniveau liegt über dem von SO 36, nördlich des Landwehrkanals gelegen und mit wilderem Charakter. Hier findet man tendenziell eher einfache Altbauten.
Der Nordwesten Kreuzbergs wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Hier dominieren Bauten aus den 1970er (1960er?) Jahren und sozialer Wohnungsbau, außerdem gibt es viele Bürogebäude und Museen.
Kreuzberg ist ein zentraler Stadtteil, südöstlich des Zentrums Ost gelegen, mit guten Verkehranbindungen in alle Richtungen.
Es gibt hier mehrere U-Bahnlinien (U7, U1, U8, U6) und eine S-Bahnlinie an der Westseite (S1+S2).
Die U1 fährt überirdisch als Hochbahn bis zum Schlesischen Tor und verbindet Kreuzberg mit Schöneberg und Charlottenburg im Westen sowie Friedrichshain im Osten.
Zentrale Verkehrsachsen sind von Schöneberg nach Friedrichshain verlaufend das Hallesche Ufer/Glitschiner Straße/Skalitzer Straße, der Mehringdamm von Mitte nach Neukölln und die Yorckstraße/Gneisenaustraße/Hasenheide führt von Schöneberg nach Neukölln.
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Kreuzberg im Portrait