Weithin bekannt für 1. Mai-Krawalle und seine zahlreichen türkischen Bewohner, gehören die meisten Klischees der Vergangenheit an, denn der Stadtteil ist dabei, sich zu verändern.
Die Kreuzberger werden erwachsen, zum 1. Mai findet nun das weitgehend friedliche, bunte Straßenfest „MyFest“ statt und „Klein-Istanbul“ sorgt für multikulturelles Flair mit türkischen Obst-, Gemüse- und Dönerläden sowie dem Türkenmarkt am Maybachufer.
Doch neben den osmanischen Bewohnern gibt es noch über 180 weitere Nationalitäten, die alle meist gut miteinander und nebeneinander leben.
Im geteilten Berlin hatte Kreuzberg eine Randlage, jetzt liegt es mittendrin. Sowohl Kreuzberger als auch zahlreiche Besucher verbringen ihre Zeit gern in den zwei stadtbekannten Parks (im Görlitzer Park und Viktoriapark) und am Landwehrkanal. Vom 66 Meter hohen Kreuzberg im Viktoriapark hat der Stadtteil seinen Namen.
Sehr beliebt sind auch die unzähligen Cafés, die sich beinahe überall befinden. Dennoch ist alles hier weniger szenig als im Prenzlauer Berg oder Friedrichshain, die Stadtteile, die nach der Wende alle Aufmerksamkeit bekamen.
II. Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
Ortsteile: Kreuzberg
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Kreuzberg im Portrait