Damit Schnittblumen lange halten, muss man sie richtig anschneiden und die passende Vase finden. So geht es.
Zinnien, Rosen, Astern, Dahlien, Sonnenaugen: Viele Blumen, die im Hochsommer blühen, lassen sich zu zauberhaften Sommersträußen binden. In die richtige Vase gestellt halten sie auch als schnittblumen eine ganze Weile.
Als Blumenvasen eignen sich besonders gut Gefäße aus Glas oder Porzellan und Vasen mit glasierter Oberfläche. Metalle und raue Oberflächen können Schmutz- und Metallpartikel an das Wasser abgeben. Ein Kunststoffeinsatz hilft, das zu verhindern.
Blätter, die ins Wasser hängen, werden besser entfernt. Sie faulen rasch und erzeugen dabei Bakterien, die die Leitungsbahnen verstopfen. Stängel mit sehr weichem Gewebe wie die von Zinnien und Dahlien sollten nur mit dem unteren Teil ins Wasser ragen.
Da die Stiele den Schnitt - so wie eine Wunde in der Haut - rasch verschließen, wird jeder Stängel vor dem Einstellen noch einmal mit einem sauberen Messer sorgfältig schräg abgeschnitten.
Der Schnitt liegt immer oberhalb eines Knotens, also eines Punktes, an dem Seitentriebe und Blätter entspringen. Wird darunter geschnitten, können die im Knoten in verschiedene Richtungen laufenden Leitungsbahnen den Wassertransport bis in die Blüte verhindern.
Lässt eine Blüte den Kopf hängen, reicht oft ein nochmaliges Anschneiden oberhalb des nächsten Knotens.
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