Durch die großen Fenster und Türen in Altbauwohnungen zieht es im Winter fühlbar. Wie man beide richtig abdichtet- und warum danach öfters gelüftet werden muss.
Zugluft in einer Altbauwohnung können Mieter mit wenigen Handgriffen stoppen. Fenster zum Beispiel versehen sie am besten mit selbstklebenden Dichtungsbändern aus dem Baumarkt.
Die Bänder werden am inneren Falz des Fensterrahmens angebracht. Am besten eignen sich sogenannte Lippendichtungen, das sind dünne Schläuche mit einem Hohlraum.
Zieht es unter einer Tür durch, hilft eine unten an die Tür geklebte Bürstendichtung - die gibt es oft sogar farblich passend zum Türanstrich. Bei anderen Lösungen muss der Eigentümer zustimmen, etwa wenn Lippendichtungen auf den Boden aufgeklebt werden oder Dichtungen in das Türblatt eingebaut werden sollen.
Ist die von außen ungedämmte Wohnung entsprechend abgedichtet, steigt innen die Luftfeuchtigkeit. Sobald sie über 60 Prozent steigt, müssen die Mieter 5 bis 15 Minuten lüften, um zu verhindern, dass sich Schimmel bildet. Dieser entsteht leicht, wenn sich an kalten Wänden Tauwasser aus der Raumluft niederschlägt. Die Luftfeuchtigkeit lässt sich mit einem Hygrometer messen, das etwa 10 bis 15 Euro kostet.
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