Seit einiger Zeit liegen Bio-Ethanol-Öfen im Trend, doch sie sind nicht ganz ungefährlich. Diese Sicherheitshinweise sollten Sie unbedingt beachten.
Sie sind einfach aufzubauen, an jedem Ort in Haus und Wohnung. Eine Abluftleitung ist nicht erforderlich. Einfache Modelle können Verbraucherinnen und Verbraucher schon für wenig Geld fast überall erwerben.
Der Brennstoff ist Bio-Ethanol - entweder in Gelform oder flüssig. Bio-Ethanol gilt als leicht entzündlich und verbrennt, je nach Qualität, nahezu rückstandsfrei. Als "Verbrennungsgas" entsteht hauptsächlich Kohlenstoffdioxid. Zugleich entzieht der Verbrennungsprozess der Atemluft Sauerstoff. Daher sollten Bio-Ethanol-Öfen unbedingt nur bei ausreichender Raumlüftung verwendet werden.
Wie Unfallmeldungen aus skandinavischen Ländern zeigen, sind auch Brände und Verpuffungen bei unsachgemäßem Umgang nicht auszuschließen. Deshalb ist insbesondere bei der Auswahl und beim Umgang mit dem Brennstoff besondere Vorsicht nötig. So sind die zum Teil sehr hohen Oberflächentemperaturen von ca. 85 bis 90 Grad Celsius der Ofengehäuse zu beachten. Die Öfen sollten daher während des Betriebes nicht oder nur mit geeigneten Handschuhen berührt werden.
Wichtig ist vor allem, dass in der Betriebsanleitung beschriebenen Sicherheitshinweise beachtet werden.
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