BerlinOnline.de

Keller in gemütliche Wohnräume verwandeln

Im Keller wohnen? Warum nicht. So werden die unterirdischen Räume zur Wohlfühloase.

Moderne Keller sind inzwischen genauso hell und gemütlich wie die oberen Etagen. Ob Hauswirtschafts- oder Fitnessraum, Sauna oder Werkstatt, all das kann ein Keller bieten. Selbst ein Arbeits- oder Wohnzimmer unter der Erde ist möglich. Gerade jetzt, da Geräte wie Heizkessel immer schlanker werden, kann der Bewohner einiges mehr aus seinem Keller herausholen. Aber ein paar Voraussetzungen müssen dennoch erfüllt sein.

Gute Dämmung muss sein

Flachs oder Glaswolle © dpa

Moderner Keller heißt leider nicht gleich gut gedämmter Keller. Das ist ein Problem, denn ohne gute Dämmung dringt immer Kälte und Feuchtigkeit in den Raum ein. Eine richtige Wärmedämmung, sei es an den Außen- oder Innenwänden, sowie ein Wärmeschutz im Fußbodenbereich sind unabdingbar. Auch die meisten alten Kellerfenster sind nur schlecht gedämmt und müssten ersetzt werden. Ähnlich steht es mit den Türen. Als Außentür sollte man normale Hauseingangstüren verwenden. Auch ein separater Vorraum als Windfang ist ratsam.

Wandoptik bestimmt Wohngefühl

Gerade in alten Kellern die Wände ordentlich verputzen. Die Wandoptik ist für ein Wohlgefühl sehr wichtig, denn sind die Wände schön glatt, sieht der ganze Raum nicht mehr wie eine Baustelle aus. Zusätzlich muss man möglichst früh an Installationen für Strom und Heizung denken. Wenn die Luft mittels bestimmter Lüftungstechniken dann noch zirkuliert, spricht nichts mehr gegen den Keller als neuen Raum zum Leben.

Mit Tapeten und Teppich den Raum gestalten

Design Tapeten © www.as-creation.de 

Wer seinen Keller aufwerten möchte, sollte daran denken, ihn optisch zu strecken. Die meisten Keller haben eine sehr niedrige Raumhöhe. Wenn man aber die Wände farbig und die Decke weiß streicht, wirkt das Ganze schon ein Stückchen höher. Auch der Boden sorgt für Gemütlichkeit: Anstatt dem kalten Beton sehen PVC oder Teppich wohnlicher aus.

Soviel Tageslicht wie möglich nutzen

Um der Dunkelheit entgegenzuwirken sollten mehrere Lampen an der Wand entlang verteilt werden. Ist es bautechnisch möglich, sind bodentiefe Fenster optimal. Ansonsten sind höher liegende Fenster gut, die soviel Tageslicht wie möglich in den Raum lassen. Auch Vorhänge machten den Raum freundlicher.

Möbel brauchen Abstand zu Wänden

Die Möbel im Keller sollten mit genügend Abstand zu den Wänden platziert werden. So kann die Luft besser zirkulieren. Da die Räume meist etwas kleiner sind als im Obergeschoss, müsse der Platz wirtschaftlich genutzt werden. Der Platz hinter Tür kann zum Beispiel für einen kleineren Schrank genutzt werden. Insgesamt ist es ratsam, immer eine ganze Fläche zu nutzen. Das heißt: nicht an jeder Wand einen Schrank, sondern direkt eine ganze Schrankwand. So verbaut man sich nicht alles.

Quelle: dpa
(Bilder: Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de ; Immobilien Scout GmbH; Patrick Lebeda / www.sxc.hu ; www.b2b-deutschland.de ; Birgit Lieske / www.pixelio.de )