Licht bestimmt die Wirkung eines Raumes, besonders in der dunklen Jahreszeit. Wo und wie man Lampen sinnvoll und sinnlich einsetzt.
Ein schönes Zuhause ist nichts ohne eine gute Beleuchtung: Sie kann Highlights im Raum wie eine große Bücherwand hervorheben. Ist es dagegen zu dunkel, stolpert man über seine Füße und verdirbt sich bei Handarbeiten die Augen. Auch das richtige Leuchtmittel für Lampen kann einiges ausmachen. Mit dem schrittweisen Abschied von der Glühbirne ist die Auswahl hier groß geworden: Energiesparlampe, Leuchtdioden (LED) oder Halogen heißen die neuen, sparsameren Modelle.
Ein Raum wird heutzutage nicht mehr nur durch eine Deckenleuchte und eine Stehlampe erhellt. Stattdessen erhellen mehrere Lichtquellen den Raum. In einem Wohnzimmer sollte es vier bis acht Lichtquellen mit unterschiedlichen Leuchten geben. Dabei gilt hier wie auch für alle anderen Räume: Wenn es gemütlich wirken soll, muss das Licht zu sehen sein, aber nicht die Lichtquelle. Für stimmungsvolles Licht im Wohnzimmer empfehlen Experten vor allem LED-Leuchten. Auch bei Möbeln finden sich immer öfter Tische, Schrankwände und Regale mit integriertem LED-Licht.
Für den Kronleuchter empfiehlt sich klares Halogenlicht. Auch wer viele Braun- und Rottöne in der Wohnung hat, sollte Halogen wählen, weil es diese Farbtöne besser wiedergibt. Bilder oder das Porzellan in der Vitrine lassen sich dagegen gut mit Leuchtdioden (LED) in Szene setzen. Damit kommen Glanzeffekte und Lichtbrechung besser zur Geltung.
Licht über dem Esstisch und rund um den Fernseher
Über dem Esstisch sollte eine Pendelleuchte auf einer Höhe von circa 60 Zentimetern hängen. Sie beleuchtet den ganzen Tisch, scheint den Sitzenden aber nicht in die Augen. Ähnliche Regeln gelten für den Bereich rund um den Fernseher. Der Lichtkontrast der Umgebung zum TV-Bild sollte möglichst gering sein. Störende Lichtreflexe sind Gift für die Augen der Zuschauer auf dem Sofa.
Direktes Licht ist gut, wenn das Auge schwer arbeiten muss - etwa im Badezimmer und in der Küche. Nur eine Lichtquelle unter der Decke in der Raummitte ist die schlechteste Lösung. Stattdessen sollte je eine Lampe von oben, von links und rechts die Arbeitsfläche beleuchten.
Mit Energiesparlampen lässt sich am preiswertesten ein ganzer Raum erhellen. Die Hersteller loben auch ihre Langlebigkeit - doch dies gilt nur, wenn die Lampen nicht ständig an- und ausgeknipst werden, also für Räume, in denen Lampen länger laufen. Eine bessere Schaltfestigkeit haben LEDs. Wer das Licht dimmen will, sollte zu Halogenlampen greifen.
Ein Kriterium für den Lampenkauf sollte auch sein, ob sie schnell auf Touren kommen. Geht das Licht etwa im Flur nicht schnell genug an, kann das gerade für Senioren zu einem Sicherheitsrisiko werden. Hier eignen sich LEDs oder schnellstartende Energiesparlampen.
Was Lumen für die Helligkeit bedeuten
Mit dem Abschied von der Glühbirne müssen sich die Verbraucher auch an neue Begriffe gewöhnen. Die Glühbirne wurde aufgrund ihrer Wattzahl ausgewählt. Auf den Verpackungen der neuen Lampen geben Lumen (ln) und Kelvin (K) wichtige Informationen.
Lumen gibt Auskunft über die Helligkeit. Wer einen vergleichbaren Ersatz für eine 60-Watt-Glühlampe sucht, sollte den Experten zufolge eine Energiesparlampe mit 630 Lumen (11 Watt) oder 850 Lumen (15 Watt) kaufen. Eine entsprechende Halogenlampen sollte 630 Lumen (42 Watt) oder 840 Lumen (53 Watt), eine LED-Lampe 470 Lumen (8 Watt), 650 Lumen (12 Watt) oder 806 Lumen (12 Watt) haben.
Kelvin sagt etwas über die Lichtfarbe aus: 2700 bis 3300 Kelvin erzeugen gemütliches Licht mit einem warmen Weiß für das Wohnzimmer. Das passt auch in das Schlafzimmer. 5000 Kelvin erbringen ein helles Weiß, das am Schreibtisch vorteilhaft ist- die Augen ermüden langsamer. Wer sich für 6000 Kelvin entscheidet, bekommt Tageslichtweiß. Das ist vor allem gut in der Küche, eignet sich aber auch für Schaufenster und Büros mit großen Fensterfronten.
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