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Neue Wandfarben
Mediterran statt kühl: Warme Rot- und Orangetöne als Wandfarbe. © DIY/dpa/tmn

Wandfarben: Warme Töne statt kühler Räume

Weiße Wände sind der Klassiker, aber langweilig und kühl. Warme Erd- und Rottöne machen jede Wohnung gemütlich.

Farben wie beige, rotbraun und karminrot geben dem Raum eine helle und wärmende Atmosphäre. Dazu passen Tapeten mit großen Blumenmustern. Endgültig vorbei sei die Dominanz schwarz-weißer und anderer strenger Farbkompositionen, sagt Michael Bross vom Deutschen Lackinstitut in Frankfurt. Stattdessen kämen warme, mediterrane Beige- und Orangetöne zurück.

Warme Farben beruhigen

Warme Beigetöne werden farblich mit Erde assoziiert und vermitteln deshalb Stabilität und Halt. Durch Holzmöbel, Schilf- und Bambuspflanzen kann der Wohlfühlfaktor noch verstärkt werden. Warme Farben beruhigen gestresste Menschen und hellen trübe Stimmungen auf. Damit sie diese Wirkung entfalten, sollten Wandfarben auf die Raumverhältnisse abgestimmt werden.

Mit Farben gestalten

Helle Töne wie Champagner oder ein weiches Beige können großflächig verwendet werden, aber bei stärkeren Farben wie karminrot macht sich eine einzelne Wand besser. Bei so viel Gestaltungsmöglichkeiten und Farbvielfalt sehnt sich mancher vielleicht nach Schlichtheit. Die Farbe Weiß bleibt im Trend. Weiß ist einfach mit Möbeln zu kombinieren und leicht aufzutragen - kann aber eben auch etwas langweilig sein.

Mit Farben strukturieren

Grundsätzlich strukturieren dunkle Farben große Räume, verkleinern sie aber auch. Deshalb eigneten sich für kleine Räume helle Farben besser. Sie lassen ein Zimmer größer wirken und balancierten so auch die Schwere von dunklen Möbeln aus.

Bordüren, Wandtattoos und Wandschablonen

Wer sich die erdigen Farben ins Haus holen will, ohne gleich neu zu streichen, kann auf schmale Tapetenstreifen oder Bordüren zurückgreifen. Waagrecht oder senkrecht an die Wand geklebt, bringen sie Farbtupfer ins Spiel und geben dem Raum Struktur.

Das tun auch Wandtattoos und Wandschablonen. Die Palette der Motive ist groß: Von Blumenornamenten bis zu Autos kann sich jeder seine Wunschvorlage an die Wand kleben oder malen. Wandtattoos sind unkompliziert anzubringen. Für die Arbeit mit Schablonen sollte man kleine Flächen nicht streichen, sondern mit dem Pinsel Tupfer setzen. So werden die Konturen scharf.

Quelle: dpa
(Bilder: Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de ; Immobilien Scout GmbH; Patrick Lebeda / www.sxc.hu ; www.b2b-deutschland.de ; Birgit Lieske / www.pixelio.de )