Montag, 13. Dezember 2010 15:45 Uhr
Haushalte, die mit Öko-Energie heizen, haben im vergangenen Jahr Kosten von durchschnittlich 595 Euro gespart. Das geht aus einer Analyse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hervor.
Trotz niedriger Preise für konventionelles Heizöl und Erdgas wären diesen Haushalten erhebliche Mehrkosten entstanden, wenn sie ihren Wärmebedarf nur mit fossilen Brennstoffen gedeckt hätten, ermittelte die am Montag (25. Oktober) vorgestellte Studie des ZSW. Insgesamt hätten Holzheizungen, Wärmepumpen und solarthermische Anlagen 2,56 Milliarden Euro an Heizkosten eingespart.
Der Anteil der Öko-Energien am Wärmeverbrauch privater Haushalte lag 2009 bei 10,7 Prozent, die Regierung will diesen Anteil aber deutlich steigern. Die Forscher ermittelten für 2009 trotz des strengen Winters insgesamt niedrigere Heizkosten in den 36,2 Millionen deutschen Wohnungen als 2008. Demnach musste ein Durchschnittshaushalt mit 1070 Euro rund 80 Euro weniger für seinen Wärmebedarf aufbringen als im Vorjahr. Ursache dafür seien vor allem günstigeres Öl und Erdgas gewesen.
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