Montag, 13. Dezember 2010 15:39 Uhr
Angesichts steigender Preise haben die privaten Haushalte in Deutschland ihren Energieverbrauch in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt. Vor allem beim Heizen waren die Bundesbürger sparsamer.
Auch eine verbesserte Wärmedämmung und moderne Heiztechnik trugen nach Einschätzung des Statistischen Bundesamts zur Einsparung bei Heizenergie bei. Der Verbrauch sank zwischen 2005 und dem vergangenen Jahr um 9,5 Prozent, wie die Statistiker am Montag in Wiesbaden mitteilten. Im vergangenen Jahr kosteten Strom, Gas und andere Brennstoffe gegenüber 2005 demnach fast ein Viertel mehr.
Beim Kochen und Bügeln sowie für elektrische Geräte wurde hingegen etwas mehr Energie verbraucht. Diesen Anstieg begründeten die Statistiker unter anderem mit einer umfangreicheren Ausstattung. Ein Sprecher ergänzte zudem: «Die Geräte werden auch nicht unbedingt effizienter.»
Das Bundesamt empfiehlt den Vergleich über mehrere Jahre, weil die Einführung der höheren Mehrwertsteuer zum 1. Januar 2007 die Werte für einzelne Jahre verzerrt habe. Zudem wurden die Angaben um Temperaturschwankungen bereinigt, wie der Sprecher erklärte. Insgesamt sank der Energieverbrauch in den Haushalten seit 2005 um 6,7 Prozent auf 656 Milliarden Kilowattstunden. Der Rückgang war vor allem beim Öl mit einem Minus von 24,7 Prozent spürbar. Andere Energieträger wie Holzpellets legten hingegen um 15,8 Prozent zu.
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