Montag, 13. Dezember 2010 15:12 Uhr
Welche Art von Wärmepumpe sich für ein Haus eignet, hängt unter anderem vom Alter der Immobilie ab. Sole/Wasser-Wärmepumpen sind beispielsweise für Neubauten gedacht. Darauf weist die Initiative Wärme+ in Berlin hin.
Eine sogenannte Sole/Wasser-Wärmepumpe nutzt das Erdreich als Wärmequelle. Der Einbau dieser Pumpenart lohnt sich insbesondere in Neubauten oder dann, wenn ausreichend Bodenfläche zur Verfügung steht.
Das Erdreich sei ein guter Wärmespeicher und liefere ganzjährig ein gleichbleibendes Temperaturniveau. Allerdings sei für diese Art von Wärmepumpe eine Tiefenbohrung nötig. Diese sollte am besten eingeplant werden, bevor das Haus fertig und der Garten angelegt ist.
Eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe bezieht ihre Wärme dagegen aus dem Grundwasser, eine Luft/Wasser-Wärmepumpe nutzt die Außenluft. Letztere sei für Altbauten eine sinnvolle Alternative, da sie einfach auf dem Grundstück aufgestellt werden kann. Welcher Wärmepumpen-Typ letztlich eingesetzt wird, sollte ein Fachmann anhand der örtlichen Gegebenheiten entscheiden. Wer den Einbau einer Wärmepumpe plant, kann staatliche Förderprogramme beantragen.
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